Leserinnenbrief zur aktuellen oplitischen Situation
Jeden Tag lesen wir in der Zeitung die Leserbriefe, die sich über die aktuelle Regierung auslassen. Man sei unzufrieden, die Nicht-Wahl der aktuellen RegierungsrätInnen sei ein Misstrauensvotum. Natürlich, niemand ist perfekt und wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Der Umfang, in dem die Regierung und auch immer wieder die Verwaltung und der Kantonsrat von der SVP und deren Präsidenten schlechtgemacht wird, hat aber einzig zum Ziel, Verunsicherung in der Bevölkerung zu streuen. Eine Gesellschaft ist aber nur so stark, wie das Vertrauen in die Institutionen. Somit komme ich zum Schluss, dass diese Kampagnen die Stärke unserer Gesellschaft gefährden und schwächen. Wer sich dagegen äussert, wird gezielt und organisiert in Leserbriefen verunglimpft. So wird es sicher auch mir nach diesem Leserinnenbrief gehen. Wir können gespannt sein, ob die SVP ihr Verhalten ändern wird, sollte Sibylle Jeker tatsächlich in die Regierung gewählt werden. Oder wird es ihr gehen wie einigen Bundesräten, welche relativ rasch «halbiert» wurden, nachdem sie sich konsens- und lösungsorientiert gezeigt haben?